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Kompeet - auf der Nordpferd

Vortrag Kontrollierbare Energie

Die Anforderungen an Pferde und Ponys sind heutzutage vielschichtig: Regelmäßige Fahrten im Transporter und Turnierstarts an wechselnden Orten gehören zum Alltag. Sie belasten -  beim einen weniger, beim anderen mehr - Körper und Seele des Vierbeiners. Nicht nur vierbeinige Spitzensportler lassen da früher oder später an Leistung und Motivation nach. Auch das eine oder andere Amateur-Turnier- oder Showpferd baut im Laufe der Saison ab. Manche erleben ihren Energie-Knick schon während des Turniers.

Andere werden regelmäßig freizeitmäßig geritten, bauen dennoch keine Muskeln auf, sind schlapp und lustlos. Wieder andere Pferde sind von Natur aus schwer futtrig, vor allem ältere oder aufgrund verschiedenster Umstände, wie Krankheit, herunter gekommene Pferde legen schlecht an Gewicht zu. In jedem Fall stellt sich die Frage: Wie kommt leicht verdauliche Energie ins Pferd, die nicht in den Kopf geht und den sensiblen Verdauungstrakt nicht überfordert.

Pferde gewinnen ihre Energie aus Zucker oder Fett. Die Tipps, „schnelle“ Energie zuzuführen sind so zahlreich wie die Misserfolge mit selbigen. Denn Pferde können Fette schlecht verdauen. Ihr Verdauungstrakt ist evolutionstechnisch nicht für die Aufnahme großer Mengen Nahrung ausgelegt. Ein „Zuviel“ im Trog schadet mehr als es nutzt, und meist bedeutet es in aller Regel mindestens, dass der Vierbeiner über kurz oder lang nicht mehr weiß, wohin mit seiner Kraft. Experimente mit einem „Mehr“ an Hafer, Pellets und Co scheitern, weil der Vierbeiner „zu heiß“ oder einfach nur fett, im schlimmsten Fall krank wird.

Man ist sich einig darin, dass Fett der bessere Energielieferant ist. Nur kann ein Pferd Pflanzenfett schlecht verdauen. Das erklärt sich schon aus seiner Geschichte. Denn Öl gehörte nun einmal nicht zur Ration der wild lebenden Equiden. Ein „Zuviel“ ist allein deswegen problematisch, weil ein Pferd keine Gallenblase hat und damit ein schlechter Fettverwerter ist.  Pflanzenöl gilt zwar als ein Standard für die Zuführung schneller Energie, seine korrekte Dosierung aber wird kontrovers diskutiert.

Pflanzenölexperte Svenning Tvede erklärt, warum Fette für Pferde wichtig sind, diese aber das Fett schlecht verdauen können. Da gibt es Möglichkeiten, Pflanzenfette so aufzubereiten, dass sie bei der Aufnahme leichter emulgieren und deshalb vom Pferde-Organismus perfekt aufgenommen werden können. Diese aufbereitete Energie geht direkt ins Blut, belastet den Organismus nicht und unterstützt das Wohlbefinden eines rundum gesunden, entspannten Pferdes, das u.a. aufgrund der Entlastung seines Verdauungsapparates leistungsbereiter und motivierter ist.